Ubuntu 20.04 LTS

Ubuntu 20.04 LTS

 

Ubuntu 20.04 : Alle zwei Jahre (gerade Jahreszahlen!) erscheint eine Version von Ubuntu, die von Canonical für einen Zeitraum von 5 Jahren unterstützt wird.

Man spricht in diesem Fall von einer LTS-Version.

LTS steht für Long-Term-Support.

 

Die aktuelle derartige Version ist Ubuntu 20.04. Sie wurde im April 2020 veröffentlicht.

Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2025.

Die nächste LTS-Version Ubuntu 22.04 wird im April 2022 veröffentlicht.

Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2027.

Allen anderen Versionen werden 9 Monate unterstützt.

 

 

Die ISO-Datei steht zum Download bereit auf der Website von Canonical:

 

Mein Buch über Ubuntu 20.04 findet man hier!

 

Ubuntu 20.04 Buch für Einsteiger

 

 

Debian 10

Debian 10

Was ist Debian?

 

Das Linux Betriebssystem Debian gibt es seit 1993.

Gegründet wurde es von Ian Murdock.

Es begann mit einer kleinen Gruppe von passionierten Entwicklern, die sich dem Geist von freier Software verpflichtet fühlten.

Mittlerweile sind bei Debian nahezu 1000 aktive Entwickler involviert.

 

Der Name Debian leitet sich von den Vornamen des Gründers Ian Murdock und seiner Frau Debra ab.

 

Bereits sehr früh wurde mit der Entwicklung eines eigenen Paketmanagements begonnen.

Das erste Paketierungsprogramm wurde von Ian Murdock geschrieben und hieß dpkg.

Anwendungen, die eigentlich nur als Quellcode vorliegen, werden auf diese Art und Weise zu Binärpaketen paketiert.

Der Paketmanager vereinfacht die Installation von Programmen enorm, da er sich auch um die Auflösung von benötigten Abhängigkeiten kümmert.

 

Debian wird als Stable Distribution veröffentlicht.

Das bedeutet, dass das System selbst und auch die in den Paketquellen vorhandenen Anwendungen während des Supportzeitraums keine Version-Upgrades erhalten.

Updates umfassen lediglich Bugfixes und Sicherheitspatches.

Größere Updates werden durch Point Releases gekennzeichnet. (10.1, 10.2 usw.)

 

Support (Unterstützung) bedeutet, dass das Betriebssystem Aktualisierungen in Form von Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen erhält.

Debian lässt sich für gewöhnlich viel Zeit mit der Veröffentlichung von neuen Versionen.

 

Zwar lässt sich sagen, dass etwa alle 2 Jahre ein neues Debian erscheint, auf einen genauen Zeitpunkt lassen sich die Entwickler aber nie festlegen.

„Es ist fertig, wenn es fertig ist!“

 


 

Man kann sich jedoch jederzeit ein Bild davon machen, wie die nächste Version von Debian aussehen könnte.

Die sogenannte Testing-Version entwickelt sich parallel zur Stable-Version kontinuierlich weiter.

Irgendwann wird diese „eingefroren“ und nach einer ausgiebigen Testphase als neue Stable-Version veröffentlicht.

Die bisherige Stable-Version wird dann noch etwa ein Jahr weitergepflegt, bis der Support dann endgültig endet.

Stable wird also insgesamt etwa 3 Jahre unterstützt.

Man spricht nach Ablauf dieser Zeit von EoL (End of Life).

 

Darüber hinaus wird eine verlängerte LTS-Unterstützung (weitere 2 Jahre) angeboten, allerdings erwarten die Maintainer für diesen Service eine entsprechende Unterstützung vom Anwender.

„Unternehmen, die Debian verwenden und von diesem Projekt profitieren, werden gebeten, entweder direkt zu helfen oder sich finanziell zu beteiligen. Die Anzahl der sachgemäß betreuten Pakete hängt direkt von der zuteilwerdenden Unterstützung ab.“ Quelle: wiki.debian.org/de/LTS

 


 

Die aktuelle Version ist Debian 10.

Diese erschien am 06.07.2019.

Die offizielle Unterstützung wird irgendwann im Jahr 2022 eingestellt.

 Bereits im Jahr 2021 ist damit zu rechnen, dass das aktuelle Debian Testing zur nächsten stabilen Version Debian 11 werden wird.

Dieses wird dann voraussichtlich bis 2024 unterstützt werden.

 

Eine Übersicht:

· Debian 9                     unterstützt bis 2020

· Debian 10                     unterstützt bis 2022

· Debian 11                    unterstützt bis 2024

 


Neben den offiziellen Bezeichnungen, die die aktuelle Versionsnummer angeben, haben Debian-Versionen immer zusätzlich einen Fantasienamen.

Diese beziehen sich auf Figuren aus den Toy Story Filmen.

Im Fall von Debian 10 ist das „Buster“.

Debian 11 wird „Bullseye“ heißen.

 


Derivate

 

Da es sich bei Debian um ein Open Source Projekt handelt, blieb es nicht aus, dass neue Distributionen entstanden, die als Basis Debian beziehungsweise das Debian Paketmanagement nutzen, ansonsten aber unabhängig von der Mutter-Distribution agieren.

Die größte und bekannteste ist Ubuntu.

Weitere Debian Derivate: MX Linux, Sparky, Q4OS, Neptune, Linux Mint Debian Edition, Devuan und viele weitere.

Debian 10 Buch

 

In meinem Buch über Debian 10 beschreibe ich Debian 10 mit dem GNOME Desktop (Version 3.30.2).

Das Buch hat 176 Seiten und richtet sich an Linux Einsteiger.

Ubuntu Linux

Ubuntu Linux

Was ist Ubuntu?

Das Linux Betriebssystem Ubuntu Linux gibt es seit 2004.
Gegründet wurde das Ubuntu-Projekt von Marc Shuttleworth, einem südafrikanischen Multimillionär, der über seine Firma Canonical auch Hauptsponsor ist.

Der Name bedeutet in der Sprache der Zulu so viel wie „Menschlichkeit“ oder auch „Gemeinsinn“.
So steht bei dem Projekt im Vordergrund, ein Betriebssystem zu entwickeln, das möglichst vielen Menschen auf der ganzen Welt zur Verfügung stehen soll.

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf eine intuitive Bedienbarkeit und Hilfsmittel für Barrierefreiheit gelegt.
Bei Ubuntu handelt es sich um freie und quelloffene Software, die kostenlos verfügbar ist.

Der Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit konnte seit Erscheinen der ersten Version stetig gesteigert werden.

Ubuntu basiert auf Debian. Das bedeutet, dass das von Debian geschaffene Paketmanagement und auch die Softwareauswahl übernommen wurde.
Allerdings entwickelten sich beide Distributionen im Laufe der Zeit voneinander weg.
So wurde Ubuntu oft vorgeworfen, dass es zu kommerziell ausgerichtet sei, während Debian weiterhin die Philosophie von Open Source verfolgte und sich deshalb manchen Neuerungen, die Ubuntu einführte, verweigerte.

 

Ubuntu

Support bei Ubuntu

Jeweils im April und Oktober eines Jahres erscheint eine neue Ubuntu-Version, die für 9 Monate Support erhält.
Sie wird nach dem Jahr und dem Monat der Veröffentlichung benannt.
Ubuntu 18.10 wurde im Oktober (10) des Jahres 2018 (18) veröffentlicht.

Support (Unterstützung) bedeutet, dass das Betriebssystem von Ubuntu Aktualisierungen in Form von Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen erhält.

Alle zwei Jahre (gerade Jahreszahlen!) erscheint jedoch eine spezielle Version, die von Ubuntu für einen Zeitraum von 5 Jahren Support erhält.
Man spricht in diesem Fall von einer LTS-Version.
LTS steht für Long-Term-Support.

Die aktuelle derartige Version ist Ubuntu 18.04.
Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2023.
Die nächste LTS-Version Ubuntu 20.04 wird im April 2020 veröffentlicht.
Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2025.
Allen anderen Versionen werden 9 Monate unterstützt.

Der Vorteil der kurzfristig unterstützten Systeme besteht darin, dass die darin enthaltene Software in der Regel aktueller ist als die der letzten regulären LTS-Ausgabe.
Bei LTS-Versionen bleibt das Betriebssystem fünf Jahre lang im Wesentlichen in dem Zustand, in dem es ausgeliefert wurde.
Updates umfassen lediglich Bugfixes und Sicherheitspatches.
Das mag für manchen Anwender auf Dauer zu konservativ sein.
Je älter jedoch eine Software ist, umso mehr ist sie auch getestet und somit stabiler.

Neuere Versionen von Anwendungen, wie sie in den kurzfristig unterstützten Versionen enthalten sind, können unter Umständen instabiler sein, da die Testphase kürzer war.

Es empfiehlt sich für Einsteiger, immer zuerst die LTS-Version auszuprobieren.
Eine Zwischenversion macht dann Sinn, wenn die LTS-Version die eigene Hardware nicht optimal unterstützt.

Neben den offiziellen Bezeichnungen, die sich auf das Veröffentlichungsdatum beziehen, haben Ubuntu-Versionen immer zusätzlich einen Fantasienamen.
So heißt 18.04 Bionic Beaver und 18.10 Cosmic Cuttlefish.

Ubuntu Linux Buch

Wie man Ubuntu installiert und wie man sich sein System optimal einrichtet, beschreibe ich in meinen Büchern

Ubuntu 18.04 – Schnellanleitung für Einsteiger

Ubuntu 20.04 – Schnellanleitung für Einsteiger

 

Ubuntu 18.04 - Anleitung für Einsteiger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bücher für Linux Einsteiger finden Sie auf der verlinkten Seite.

 

Ubuntu Derivate

 

Mit der Zeit entstanden von Ubuntu sehr viele eigenständige Derivate, die sich teilweise in sehr unterschiedliche Richtungen entwickelten.

Zu nennen sind hier

Linux Mint

Elemetary OS

Peppermint OS

 

 

 

Linux Mint installieren

Linux Mint installieren

Was ist Linux Mint?

Linux Mint gehört zu recht zu den beliebtesten Linux Distributionen. Linux Mint zu installieren ist auch für Anfänger recht einfach zu bewältigen.

Die Basis für Linux Mint ist Ubuntu.

Allerdings wurde noch mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit gelegt.

Das ist der Grund, warum Linux Mint im Laufe der Jahre immer beliebter wurde und mittlerweile zu den Top-Empfehlungen für Linux Einsteiger gehört.

 

 

 

 

Wo bekomme ich Linux Mint?

Die beste Möglichkeit, die aktuelle Version von Linux Mint zu erhalten, ist der Besuch der Linux Mint Website.

Hier finden Sie ISO-Dateien für drei verschiedene Desktopumgebungen.

– Cinnamon

– Mate

– XFCE

 

Diese drei Varianten unterscheiden sich in Aussehen und Bedienkomfort.

Außerdem stellen sie unterschiedliche Anforderungen an die Hardware Ihres Rechners.

 

Zusätzlich zu den drei genannten Linux Mint Varianten, die alle auf Ubuntu basieren, wird eine Version bereit gestellt, die auf Debian basiert.

Diese heißt LMDE und wird mit dem Desktop Cinnamon bereit gestellt.

 

Wie installiere ich Linux Mint?

Nachdem Sie die ISO-Datei von der Homepage von Linux Mint heruntergeladen haben, müssen Sie einen bootbaren Stick erstellen.

Dafür gibt es etliche Hilfsprogramme.

Stellvertretend empfehle ich ETCHER.

Von diesem Stick aus booten Sie Ihren PC in das Linux Mint Livesystem.

Im Livesystem können Sie sich in aller Ruhe umschauen.

Auf Ihrer Festplatte wurde noch nichts verändert.

Erst wenn Sie den Installationsvorgang starten, wird Linux Mint auf Ihre Festplatte installiert.

Sie finden einen entsprechenden Button (Install Linux Mint) auf der Oberfläche des Live Systems.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Verlauf der Installation müssen Sie einige Angaben zu Ihrer Person und Ihrem PC machen.

Sie müssen beispielsweise das Tastaturlayout, die gewünschte Sprache und die Zeitzone einstellen.

Sie vergeben außerdem einen Benutzernamen und ein zugehöriges Passwort.

Die Installation selbst läuft dann vollautomatisch ab.

Linux Mint installieren ist gar nicht so schwer!

Was erwartet mich in Linux Mint?

Sie werden nach einer erfolgreichen Installation zahlreiche Open Source Programme zum sofortigen Gebrauch vorfinden.

So ist mit Libre Office eine gut ausgestattete Office Suite als Alternative zu Microsoft Office vorhanden.

Vorinstallierte Software deckt aber nur einen ganz kleinen Teil der für Linux verfügbaren Anwendungen ab.

In der Anwendungsverwaltung finden Sie zahlreiche weitere Anwendungen aus allen möglichen Bereichen.

Diese können Sie nach Bedarf nachinstallieren.

Fortgeschrittene Anwender werden sich schnell mit dem Terminal anfreunden.

Damit tritt man in direkten Kontakt mit dem Betriebssystem und kann auf diese Weise sein System sehr individuell anpassen.

 

Schnellanleitung für Linux Mint

Für die ersten Schritte mit Linux Mint habe ich eine Schnellanleitung mit 120 Seiten geschrieben.

Diese beschreibt ausführlich die Installation und die Bedienung der Oberfläche.

Mit diesem Buch werden Sie sich schnell in Linux Mint zurechtfinden.

Sie erhalten die Schnellanleitung bei Amazon als Taschenbuch oder als Ebook.

Das Ebook finden Sie auch bei Thalia, Weltbild oder auch Hugendubel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile ist Linux Mint 19.2 erschienen.

Auf meinem Youtube Kanal habe ich mich mit den Neuerungen von Linux Mint 19.2 in XFCE beschäftigt.

Arch Linux installieren

Arch Linux Installieren

Arch Linux – Das Original

Mit Arch Linux installieren Sie eine Linux Distribution, bei der Sie von Anfang an alles selber gestalten können.

Allerdings ist bereits die Installation selbst für viele technisch nicht so versierte Anwender eine erste große Hürde.

Es gibt keinen grafischen Installer , der Sie durch durch den Installationsprozess führt.

Sie müssen alle Eingaben über die Kommandozeile ausführen.

Im Prinzip erledigen Sie dabei die gleichen Schritte wie bei einer Installation über einen Installer.

Der Unterschied besteht darin, dass Sie alle erforderlichen Eingaben in der Kommandozeile oder einem Texteditor vornehmen.

Auch wenn das System fertig installiert ist, ist es sinnvoll, sich mit dem Linux Terminal auszukennen.

Bei Arch gibt es immer etwas zu tun und der Zugang zur Shell ist dabei stets hilfreich.

Über den groben Aufbau einer Arch Installation habe ich ein Video auf Youtube veröffentlicht.

Die Installation :

– Partitionierung

– Dateisystem anlegen

– Partitionen einhängen

– Arch Linux Basis System installieren

– Konfigurationsdaten erstellen

– Desktopumgebung installieren

 

Arch Linux Installation

 

 

 

Wie das alles genau geht , habe ich in meinem Buch

„Arch Linux – Schnellanleitung für Einsteiger“

beschrieben.

 

Achtung: Aktuelle Änderungen an der Arch Linux Installation erläutere ich in einem Youtube Video.

Arch Linux Buch

Erhältlich über Amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses ist über Amazon bestellbar.

Arch Linux ist Rolling Release

 

Rolling Release bedeutet, dass immer die neueste Version einer Anwendung zur Verfügung gestellt wird. Da ein Arch Linux System immer upgedatet wird, spricht man auch von einem „rollendem“ System.

Im Gegensatz dazu sind Debian und Ubuntu sogenannte „Fixed-Release-Systeme“.

Das bedeutet, dass für einen bestimmten Zeitraum, ein System so bleibt, wie es ausgeliefert wurde.

Lediglich Sicherheitsupdates werden eingespielt.

Der Vorteil von einem Rolling Release System liegt klar auf der Hand.

Sie haben jederzeit aktuelle Software. Das betrifft nicht nur Anwendungen, sondern auch Desktopumgebungen, Treiber und auch den Kernel.

Bei allen Vorteilen darf man aber nicht vergessen, dass eventuell die Stabilität dadurch verschlechtert wird.

Aktuelle Software ist mitunter noch nicht so gut getestet und birgt daher einige Risiken.

So werden potentielle Bugs und Fehler möglicherweise erst verspätet erkannt, was zu einem instabilen System und im schlimmsten Fall sogar zu Systemabstürzen führen kann.

 

Arch Derivate

 

Um Einsteigern den Einstieg in die Arch Welt etwas leichter zu gestalten, entstanden zahlreiche Derivate.

Die Basis ist nach wie vor Arch Linux, jedoch wird die Installation durch eine grafischen Installer erleichtert.

In den meisten Fällen erhält man jedoch damit kein pures Arch Linux, denn die Entwickler der Derivate passen Arch Linux nach ihren Vorstellungen an.

Stellvertretend seien hier Manjaro, Endeavour OS und auch Arco Linux genannt.

Mit den Entwicklern dieser beiden Derivate konnte ich interessante Interviews führen.

Interview mit Philip Müller von Manjaro

Interview mit Philip Müller und Bernhard Landauer von Manjaro

Interview mit Erik Dubois von Arco Linux