Ubuntu Linux

Ubuntu Linux

Was ist Ubuntu?

Das Linux Betriebssystem Ubuntu Linux gibt es seit 2004.
Gegründet wurde das Ubuntu-Projekt von Marc Shuttleworth, einem südafrikanischen Multimillionär, der über seine Firma Canonical auch Hauptsponsor ist.

Der Name bedeutet in der Sprache der Zulu so viel wie „Menschlichkeit“ oder auch „Gemeinsinn“.
So steht bei dem Projekt im Vordergrund, ein Betriebssystem zu entwickeln, das möglichst vielen Menschen auf der ganzen Welt zur Verfügung stehen soll.

Besonderes Augenmerk wurde dabei auf eine intuitive Bedienbarkeit und Hilfsmittel für Barrierefreiheit gelegt.
Bei Ubuntu handelt es sich um freie und quelloffene Software, die kostenlos verfügbar ist.

Der Bekanntheitsgrad und die Beliebtheit konnte seit Erscheinen der ersten Version stetig gesteigert werden.

Ubuntu basiert auf Debian. Das bedeutet, dass das von Debian geschaffene Paketmanagement und auch die Softwareauswahl übernommen wurde.
Allerdings entwickelten sich beide Distributionen im Laufe der Zeit voneinander weg.
So wurde Ubuntu oft vorgeworfen, dass es zu kommerziell ausgerichtet sei, während Debian weiterhin die Philosophie von Open Source verfolgte und sich deshalb manchen Neuerungen, die Ubuntu einführte, verweigerte.

 

Ubuntu

Support bei Ubuntu

Jeweils im April und Oktober eines Jahres erscheint eine neue Ubuntu-Version, die für 9 Monate Support erhält.
Sie wird nach dem Jahr und dem Monat der Veröffentlichung benannt.
Ubuntu 18.10 wurde im Oktober (10) des Jahres 2018 (18) veröffentlicht.

Support (Unterstützung) bedeutet, dass das Betriebssystem von Ubuntu Aktualisierungen in Form von Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen erhält.

Alle zwei Jahre (gerade Jahreszahlen!) erscheint jedoch eine spezielle Version, die von Ubuntu für einen Zeitraum von 5 Jahren Support erhält.
Man spricht in diesem Fall von einer LTS-Version.
LTS steht für Long-Term-Support.

Die aktuelle derartige Version ist Ubuntu 18.04.
Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2023.
Die nächste LTS-Version Ubuntu 20.04 wird im April 2020 veröffentlicht.
Die Unterstützung für diese Version endet nach 5 Jahren im April 2025.
Allen anderen Versionen werden 9 Monate unterstützt.

Der Vorteil der kurzfristig unterstützten Systeme besteht darin, dass die darin enthaltene Software in der Regel aktueller ist als die der letzten regulären LTS-Ausgabe.
Bei LTS-Versionen bleibt das Betriebssystem fünf Jahre lang im Wesentlichen in dem Zustand, in dem es ausgeliefert wurde.
Updates umfassen lediglich Bugfixes und Sicherheitspatches.
Das mag für manchen Anwender auf Dauer zu konservativ sein.
Je älter jedoch eine Software ist, umso mehr ist sie auch getestet und somit stabiler.

Neuere Versionen von Anwendungen, wie sie in den kurzfristig unterstützten Versionen enthalten sind, können unter Umständen instabiler sein, da die Testphase kürzer war.

Es empfiehlt sich für Einsteiger, immer zuerst die LTS-Version auszuprobieren.
Eine Zwischenversion macht dann Sinn, wenn die LTS-Version die eigene Hardware nicht optimal unterstützt.

Neben den offiziellen Bezeichnungen, die sich auf das Veröffentlichungsdatum beziehen, haben Ubuntu-Versionen immer zusätzlich einen Fantasienamen.
So heißt 18.04 Bionic Beaver und 18.10 Cosmic Cuttlefish.

Ubuntu Linux Buch

Wie man Ubuntu installiert und wie man sich sein System optimal einrichtet, beschreibe ich in meinem Buch Ubuntu 18.04 – Schnellanleitung für Einsteiger.

Dieses umfasst 120 Seiten und richtet sich an Anfänger.

Ubuntu 18.04 - Anleitung für Einsteiger

Ubuntu Buch für Einsteiger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Bücher für Linux Einsteiger finden Sie auf der verlinkten Seite.

 

 

Linux Mint installieren

Linux Mint installieren

Was ist Linux Mint?

Linux Mint gehört zu recht zu den beliebtesten Linux Distributionen. Linux Mint zu installieren ist auch für Anfänger recht einfach zu bewältigen.

Die Basis für Linux Mint ist Ubuntu.

Allerdings wurde noch mehr Wert auf Benutzerfreundlichkeit gelegt.

Das ist der Grund, warum Linux Mint im Laufe der Jahre immer beliebter wurde und mittlerweile zu den Top-Empfehlungen für Linux Einsteiger gehört.

 

 

 

 

Wo bekomme ich Linux Mint?

Die beste Möglichkeit, die aktuelle Version von Linux Mint zu erhalten, ist der Besuch der Linux Mint Website.

Hier finden Sie ISO-Dateien für drei verschiedene Desktopumgebungen.

– Cinnamon

– Mate

– XFCE

 

Diese drei Varianten unterscheiden sich in Aussehen und Bedienkomfort.

Außerdem stellen sie unterschiedliche Anforderungen an die Hardware Ihres Rechners.

 

Zusätzlich zu den drei genannten Linux Mint Varianten, die alle auf Ubuntu basieren, wird eine Version bereit gestellt, die auf Debian basiert.

Diese heißt LMDE und wird mit dem Desktop Cinnamon bereit gestellt.

 

Wie installiere ich Linux Mint?

Nachdem Sie die ISO-Datei von der Homepage von Linux Mint heruntergeladen haben, müssen Sie einen bootbaren Stick erstellen.

Dafür gibt es etliche Hilfsprogramme.

Stellvertretend empfehle ich ETCHER.

Von diesem Stick aus booten Sie Ihren PC in das Linux Mint Livesystem.

Im Livesystem können Sie sich in aller Ruhe umschauen.

Auf Ihrer Festplatte wurde noch nichts verändert.

Erst wenn Sie den Installationsvorgang starten, wird Linux Mint auf Ihre Festplatte installiert.

Sie finden einen entsprechenden Button (Install Linux Mint) auf der Oberfläche des Live Systems.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Verlauf der Installation müssen Sie einige Angaben zu Ihrer Person und Ihrem PC machen.

Sie müssen beispielsweise das Tastaturlayout, die gewünschte Sprache und die Zeitzone einstellen.

Sie vergeben außerdem einen Benutzernamen und ein zugehöriges Passwort.

Die Installation selbst läuft dann vollautomatisch ab.

Linux Mint installieren ist gar nicht so schwer!

Was erwartet mich in Linux Mint?

Sie werden nach einer erfolgreichen Installation zahlreiche Open Source Programme zum sofortigen Gebrauch vorfinden.

So ist mit Libre Office eine gut ausgestattete Office Suite als Alternative zu Microsoft Office vorhanden.

Vorinstallierte Software deckt aber nur einen ganz kleinen Teil der für Linux verfügbaren Anwendungen ab.

In der Anwendungsverwaltung finden Sie zahlreiche weitere Anwendungen aus allen möglichen Bereichen.

Diese können Sie nach Bedarf nachinstallieren.

Fortgeschrittene Anwender werden sich schnell mit dem Terminal anfreunden.

Damit tritt man in direkten Kontakt mit dem Betriebssystem und kann auf diese Weise sein System sehr individuell anpassen.

 

Schnellanleitung für Linux Mint

Für die ersten Schritte mit Linux Mint habe ich eine Schnellanleitung mit 120 Seiten geschrieben.

Diese beschreibt ausführlich die Installation und die Bedienung der Oberfläche.

Mit diesem Buch werden Sie sich schnell in Linux Mint zurechtfinden.

Sie erhalten die Schnellanleitung bei Amazon als Taschenbuch oder als Ebook.

Das Ebook finden Sie auch bei Thalia, Weltbild oder auch Hugendubel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittlerweile ist Linux Mint 19.2 erschienen.

Auf meinem Youtube Kanal habe ich mich mit den Neuerungen von Linux Mint 19.2 in XFCE beschäftigt.

Arch Linux installieren

Arch Linux Installieren

Arch Linux – Das Original

Mit Arch Linux installieren Sie eine Linux Distribution, bei der Sie von Anfang an alles selber gestalten können.

Allerdings ist bereits die Installation selbst für viele technisch nicht so versierte Anwender eine erste große Hürde.

Es gibt keinen grafischen Installer , der Sie durch durch den Installationsprozess führt.

Sie müssen alle Eingaben über die Kommandozeile ausführen.

Im Prinzip erledigen Sie dabei die gleichen Schritte wie bei einer Installation über einen Installer.

Der Unterschied besteht darin, dass Sie alle erforderlichen Eingaben in der Kommandozeile oder einem Texteditor vornehmen.

Über den groben Aufbau einer Arch Installation habe ich ein Video auf Youtube veröffentlicht.

Die Installation :

– Partitionierung

– Dateisystem anlegen

– Partitionen einhängen

– Arch Linux Basis System installieren

– Konfigurationsdaten erstellen

– Desktopumgebung installieren

 

Arch Linux Installation

 

Wie das alles genau geht , habe ich in meinem Buch

 

„Arch Linux – Schnellanleitung für Einsteiger“

beschrieben.

Arch Linux Buch

Erhältlich über Amazon

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses ist über Amazon bestellbar.

Arch Linux ist Rolling Release

 

Rolling Release bedeutet, dass immer die neueste Version einer Anwendung zur Verfügung gestellt wird. Da ein Arch Linux System immer upgedatet wird, spricht man auch von einem „rollendem“ System.

Im Gegensatz dazu sind Debian und Ubuntu sogenannte „Fixed-Release-Systeme“.

Das bedeutet, dass für einen bestimmten Zeitraum, ein System so bleibt, wie es ausgeliefert wurde.

Lediglich Sicherheitsupdates werden eingespielt.

Der Vorteil von einem Rolling Release System liegt klar auf der Hand.

Sie haben jederzeit aktuelle Software. Das betrifft nicht nur Anwendungen, sondern auch Desktopumgebungen, Treiber und auch den Kernel.

Bei allen Vorteilen darf man aber nicht vergessen, dass eventuell die Stabilität dadurch verschlechtert wird.

Aktuelle Software ist mitunter noch nicht so gut getestet und birgt daher einige Risiken.

So werden potentielle Bugs und Fehler möglicherweise erst verspätet erkannt, was zu einem instabilen System und im schlimmsten Fall sogar zu Systemabstürzen führen kann.

 

Arch Derivate

 

Um Einsteigern den Einstieg in die Arch Welt etwas leichter zu gestalten, entstanden zahlreiche Derivate.

Die Basis ist nach wie vor Arch Linux, jedoch wird die Installation durch eine grafischen Installer erleichtert.

In den meisten Fällen erhält man jedoch damit kein pures Arch Linux, denn die Entwickler der Derivate passen Arch Linux nach ihren Vorstellungen an.

Stellvertretend seien hier Manjaro, Endeavour OS und auch Arco Linux genannt.

Mit den Entwicklern dieser beiden Derivate konnte ich interessante Interviews führen.

Interview mit Philip Müller von Manjaro

Interview mit Philip Müller und Bernhard Landauer von Manjaro

Interview mit Erik Dubois von Arco Linux