Die Vielfalt von Linux – Fluch oder Segen

Die Vielfalt von Linux

Ich finde es ja prinzipiell gut, dass es bei Linux so eine riesige Auswahl gibt.  Aber manchmal kann einen die Vielfalt von Linux auch erschlagen.

Am Anfang wusste ich gar nicht so recht für welche Distribution ich mich eigentlich entscheiden sollte. Ubuntu, Linux Mint, Debian, Arch, Fedora, OpeSuse und viele weitere Linux Distributionen buhlen um die Gunst des Umsteigers. Nach und nach lichtet sich zwar der Nebel und man findet heraus, was für einen persönlich besser oder schlechter geeignet ist, aber im Prinzip hört die Suche  nie auf. denn kaum hat man sich entschieden, gibt es auch schone eine neue Veröffentlichung, die sich interessant anhört.

Ich hatte mich ziemlich schnell für Ubuntu Mate 16.04 LTS entschieden.

Ubuntu wählte ich, weil es für Einsteiger keine allzu großén Hürden aufweist. Die Installation ist schnell erledigt und an die wichtigsten Anwendungen kommt auch ein Anfänger  ohne größere Probleme heran.

Den Mate-Desktop wählte ich, weil ich für meinen etwas älteren Rechner ein schlankes System wollte, das trotzdem gut aussieht und gut konfigurierbar ist. So schieden Unity, Gnome  und KDE aus, weil sie zuviel Ressourcen verbrauchten.  LXDE und XFCE kamen zwar in Betracht, haben mir aber nicht so gut gefallen.

LTS wähle ich, weil mir gerade am Anfang Stabilität sehr wichtig war. Debian wäre zwar auch stabil, aber Jessie erschien mir ein bisschen zu konservativ.

Diese Entscheidung war prinzipiell richtig und ich habe auch heute noch Ubuntu Mate 16.04 auf dem Hauptrechner und auch auf dem Notebook.

Je mehr man sich aber mit Liunx beschäftigt, um so faszinierender wird die gebotene Vielfalt. Hat es einen am Anfang noch schier erschlagen, so beschäftigt man sich im Laufe der Zeit immer mehr mit Alternativen. Und so hatte ich schon bald eine zweite Festplatte im Computer, um Test-Systeme auszuprobieren. Diese sind im Schnitt etwa 4 bis 6 Wochen im Einsatz, dann tausche ich wieder aus. MX 16, Solus Mate, Manjaro Mate und auch Peppermint konnte ich so schon ausgiebig testen. Im Moment ist Linux Mint Mate 18.1 installiert.

Als ich die Virtuabox entdeckt habe, gab es kein Halten mehr. Darin sind schon unzählige Distributionen gelaufen. Und je mehr ich ausprobiere, desto mehr  wächst die Versuchung, doch wieder einmal zu wechseln.  So beschäftigt man sich im Laufe der Zeit natürlich auch mit Rolling Releases und somit mit Arch und die Faszination für dieses Prinzip wächst . Ich will plötzlich verstehen, wie Linux aufgebaut ist und versuche mich daher an Arch Installationen. Ich beschäftige mich mit dem Terminal, ich versuche mein System zu optimieren.

Aber Ubuntu Mate 16.04 ist bis zum heutigen Tag dennoch meine solide Basis geblieben, die ich im Moment nicht autauschen möchte.

Wenn Ihr mehr über meine Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Distributionen und der Vielfalt von Linux wissen wollt, besucht doch einfach meinen Youtube Kanal.

Im untenstehenden Video beschreibe ich meinen Drang, immer wieder etwas Neues ausprobieren zu wollen. Das Schöne an Linux ist ja, dass esimmer wieder etwas zu entdecken gibt und dass es nie langweilig wird.

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