Debian 10

Debian 10

Was ist Debian?

 

Das Linux Betriebssystem Debian gibt es seit 1993.

Gegründet wurde es von Ian Murdock.

Es begann mit einer kleinen Gruppe von passionierten Entwicklern, die sich dem Geist von freier Software verpflichtet fühlten.

Mittlerweile sind bei Debian nahezu 1000 aktive Entwickler involviert.

 

Der Name Debian leitet sich von den Vornamen des Gründers Ian Murdock und seiner Frau Debra ab.

 

Bereits sehr früh wurde mit der Entwicklung eines eigenen Paketmanagements begonnen.

Das erste Paketierungsprogramm wurde von Ian Murdock geschrieben und hieß dpkg.

Anwendungen, die eigentlich nur als Quellcode vorliegen, werden auf diese Art und Weise zu Binärpaketen paketiert.

Der Paketmanager vereinfacht die Installation von Programmen enorm, da er sich auch um die Auflösung von benötigten Abhängigkeiten kümmert.

 

Debian wird als Stable Distribution veröffentlicht.

Das bedeutet, dass das System selbst und auch die in den Paketquellen vorhandenen Anwendungen während des Supportzeitraums keine Version-Upgrades erhalten.

Updates umfassen lediglich Bugfixes und Sicherheitspatches.

Größere Updates werden durch Point Releases gekennzeichnet. (10.1, 10.2 usw.)

 

Support (Unterstützung) bedeutet, dass das Betriebssystem Aktualisierungen in Form von Sicherheitsupdates und Fehlerbereinigungen erhält.

Debian lässt sich für gewöhnlich viel Zeit mit der Veröffentlichung von neuen Versionen.

 

Zwar lässt sich sagen, dass etwa alle 2 Jahre ein neues Debian erscheint, auf einen genauen Zeitpunkt lassen sich die Entwickler aber nie festlegen.

„Es ist fertig, wenn es fertig ist!“

 


 

Man kann sich jedoch jederzeit ein Bild davon machen, wie die nächste Version von Debian aussehen könnte.

Die sogenannte Testing-Version entwickelt sich parallel zur Stable-Version kontinuierlich weiter.

Irgendwann wird diese „eingefroren“ und nach einer ausgiebigen Testphase als neue Stable-Version veröffentlicht.

Die bisherige Stable-Version wird dann noch etwa ein Jahr weitergepflegt, bis der Support dann endgültig endet.

Stable wird also insgesamt etwa 3 Jahre unterstützt.

Man spricht nach Ablauf dieser Zeit von EoL (End of Life).

 

Darüber hinaus wird eine verlängerte LTS-Unterstützung (weitere 2 Jahre) angeboten, allerdings erwarten die Maintainer für diesen Service eine entsprechende Unterstützung vom Anwender.

„Unternehmen, die Debian verwenden und von diesem Projekt profitieren, werden gebeten, entweder direkt zu helfen oder sich finanziell zu beteiligen. Die Anzahl der sachgemäß betreuten Pakete hängt direkt von der zuteilwerdenden Unterstützung ab.“ Quelle: wiki.debian.org/de/LTS

 


 

Die aktuelle Version ist Debian 10.

Diese erschien am 06.07.2019.

Die offizielle Unterstützung wird irgendwann im Jahr 2022 eingestellt.

 Bereits im Jahr 2021 ist damit zu rechnen, dass das aktuelle Debian Testing zur nächsten stabilen Version Debian 11 werden wird.

Dieses wird dann voraussichtlich bis 2024 unterstützt werden.

 

Eine Übersicht:

· Debian 9                     unterstützt bis 2020

· Debian 10                     unterstützt bis 2022

· Debian 11                    unterstützt bis 2024

 


Neben den offiziellen Bezeichnungen, die die aktuelle Versionsnummer angeben, haben Debian-Versionen immer zusätzlich einen Fantasienamen.

Diese beziehen sich auf Figuren aus den Toy Story Filmen.

Im Fall von Debian 10 ist das „Buster“.

Debian 11 wird „Bullseye“ heißen.

 


Derivate

 

Da es sich bei Debian um ein Open Source Projekt handelt, blieb es nicht aus, dass neue Distributionen entstanden, die als Basis Debian beziehungsweise das Debian Paketmanagement nutzen, ansonsten aber unabhängig von der Mutter-Distribution agieren.

Die größte und bekannteste ist Ubuntu.

Weitere Debian Derivate: MX Linux, Sparky, Q4OS, Neptune, Linux Mint Debian Edition, Devuan und viele weitere.

Debian 10 Buch

 

In meinem Buch über Debian 10 beschreibe ich Debian 10 mit dem GNOME Desktop (Version 3.30.2).

Das Buch hat 176 Seiten und richtet sich an Linux Einsteiger.

Feren OS – Ubuntu Derivat mit Plasma Desktop

Feren OS – Ubuntu Derivat mit Plasma Desktop

Nachdem Linux Mint ab Version 19 den Plasma-Desktop nicht mehr als reguläre Alternative anbietet, springt das Linux Mint Derviat Feren OS in diese Lücke.

Linux Mint ist ein Derivat von Ubuntu.

Der Unterbau ist nach wie vor Linux Mint, jedoch wird ein modifizierter Plasma Desktop angeboten.
Das kann sich auf den ersten Blick sehen lassen, zumal auch einige nette eigene Ideen mit eingeflossen sind.
Hier wird zwar das Rad nicht neu erfunden, aber wer eine fertige Linux Mint Plasma Edition ausprobieren möchte, sollte Feren OS in Erwägung ziehen.

 

Feren OS

Geeignet für Linux Einsteiger!!

Zum Download : https://ferenos.weebly.com/

 

 

Warum die Linux Vielfalt gut ist!

Warum die Linux Vielfalt gut ist!

 

Bei der verwirrenden Auswahl an Linux Distributionen stellt sich für viele Linux Einsteiger die Frage : Welches Linux ist das Beste für mich?
Welches Linux eignet sich am besten für Anfänger?

Schnell kommt so manch einer zu dem Schluss, dass es viel zu viele Linux Distributionen gibt.
Ich bin jedoch der Meinung, dass Linux Vielfalt gut ist.
In diesem Video sage ich Euch, warum ich so denke!

 

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